Klassische Massagetherapie

Charakterisierung Klassische Massagetherapie

Die Massagetherapie im Allgemeinen ist eine in Ruhelage der Patientin oder des Patienten durchgeführte Maßnahme, die aktive körperliche Reaktionen bewirkt. Die Massagetherapie setzt bestimmte manuelle Grifftechniken ein, die in planvoll kombinierter Abfolge je nach Gewebebefund über mechanische Reizwirkung direkt Haut, Unterhaut, Muskeln, Sehnen und Bindegewebe einschließlich deren Nerven, Lymph- und Blutgefäße beeinflussen. Indirekt wird eine therapeutische Beeinflussung innerer Organe über cutiviscerale Reflexe erreicht.

Die Klassische Massagetherapie (KMT) im Speziellen ist eine überwiegend muskuläre Massageform einzelner oder mehrerer Körperteile zur Erzielung einer entstauenden, tonisierenden, detonisierenden, schmerzlindernden und hyperämisierenden Wirkung.

(Quelle: Heilmittel-Richtlinie in der Fassung vom 20. Januar 2011 mit Änderung vom 19. Mai 2011, in Kraft seit 1. Juli 2011)

Klassische Grifftechniken

  • Streichungen
  • Knetungen
  • Rollungen
  • Reibungen
  • Zirkelungen
  • Hautreizgriffe
  • Vibrationen
  • Schüttelungen

Indikation

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates: Wirbelsäulensyndrome, Arthrosen, rheumatische Erkrankungen
  • reflektorische Verspannungen z.B. aufgrund von Erkrankungen innerer Organe
  • Allgemeine Überbelastung (Stress), psychische Störungen, psychosomatische Störungen

(Quelle: Kolster/Ebelt-Paprotny: Leitfaden Physiotherapie)