Atlastherapie

Unter dem Begriff Atlas wird im medizinischen Sprachgebrauch der erste Halswirbelkörper verstanden, welcher den Kopf trägt und nach oben Gelenkkontakt mit der Schädelbasis besitzt. Nach unten ist er mit dem Axis, dem zweiten Halswirbelkörper, durch Kapseln, Bänder und ein ganz spezielles, sehr wichtiges Muskelsystem verbunden.

In diesem Bereich der oberen beiden Halswirbel können sich diverse Störungen manifestieren. Mögliche Folgeerscheinungen bei den Patienten/innen können u.a. sein:

  • Beeinträchtigung der gesamten Körpermotorik
  • Kiefergelenkdysfunktionen
  • Okklusionsstörungen
  • heftige migräneartige Kopfschmerzen im Nacken-, Schläfen und Stirnbereich mit möglicher Ausstrahlung ins Gesicht bis hin zu schweren vegetativen Entgleisungen

Das Ziel der Atlastherapie ist es, anhand einfacher Funktionsdiagnostik diverse funktionelle und statische Veränderungen der gesamten Wirbelsäule zu erkennen und diese mittels manualtherapeutischen sowie myofascialen Techniken zu beseitigen.