Grundlegende Informationen zur Physiotherapie Erfurt

Die Physiotherapie beruht auf medizinischer und sozialwissenschaftlicher Grundlage und stellt ein ärztlich zu verordnendes Heilmittel dar.

Das grundlegende Ziel der Physiotherapie besteht darin, Menschen dabei zu helfen, eine durch Krankheit, Verletzung oder Behinderung verlorengegangene bzw. noch nicht vorhandene Handlungsfähigkeiten im Alltagsleben (wieder) zu erreichen. Handlungsfähig im Alltag zu sein bedeutet, dass der Mensch die Aufgaben, die er sich stellt und die ihm durch sein Leben bzw. die Gesellschaft gestellt werden zufriedenstellend erfüllen kann.

Unter dem Begriff der Physiotherapie wird eine Vielzahl an Therapieformen subsummiert, welche übergreifend in aktive und passive Therapieformen unterschieden werden können. Physiotherapeutische Therapieformen finden in vielen Fachgebieten der Medizin Anwendung: diese umfassen z.B. Orthopädie, Chirurgie, Neurochirurgie, Gynäkologie, Innere Medizin, Pädiatrie, Psychiatrie, Neurologie, Geriatrie sowie Sport- und Arbeitsmedizin.

Ein zentrales Element der Physiotherapieformen stellt dabei die Selbstheilungsbestrebung dar, d.h. natürliche Heilungsvorgänge sollen genutzt, unterstützt und optimiert werden. Zu diesem Zweck nutzt die Physiotherapie als natürliches Heilverfahren die aktive (selbstständig ausgeführte) Bewegung des Menschen, passive (z.B. durch den Therapeuten geführte) Bewegung des Menschen als auch den Einsatz weiterer physikalischer Maßnahmen (z.B. Wärmetherapie, Elektrotherapie). Die Physiotherapie findet dabei als Behandlungsform Anwendung bei bereits eingetretenen akuten und chronischen Erkrankungen (Therapie), zur Vorbeugung von Erkrankungen (Prävention) sowie zur Wiederherstellung von Fähigkeiten, die es ermöglichen, trotz körperlicher Beeinträchtigung am täglichen Berufs- und Privateben teilzunehmen (Rehabilitation).

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